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EUROCITIES
Prioritäten setzen für ein besseres Europa
04. Dezember 2018

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flowconcept
Gib deiner Zukunft eine Stimme und setze deinen Schwerpunkt für Europa.

München ist am 24. Januar 2019 zu den Themen Wirtschaftliche Entwicklung, Sicherheit & Bildung gefragt.
 

Nach dem Erfolg der Kampagne „Cities4Europe - Europa für Bürgerinnen und Bürger“ sucht EUROCITIES weiterhin den Dialog zur Zukunft Europas. In den kommenden Monaten werden in 20 Mitgliedsstädten Bürgerkonsultationen organisiert.

Die Einwohner der teilnehmenden Städte sind eingeladen, über verschiedene Themen zu diskutieren und drei Empfehlungen für ein besseres Europa abzugeben.

Nach jeder Konsultation eröffnet EUROCITIES eine Umfrage: Menschen aus ganz Europa werden gebeten werden, aus den drei Empfehlungen die auszuwählen, die für sie persönlich die höchste Priorität besitzt. 

Aus dem Ergebnis der 20 Befragungen können die Europäerinnen und Europäer schließlich die für sie fünf wichtigsten Prioritäten auswählen.

Das Gesamtergebnis wird Im März 2019 europäischen Beamten im Rahmen des zweiten Gipfeltreffens der Bürgermeister für die Zukunft Europas vorgestellt.

In den folgenden Städten werden Bürgerbefragungen durchgeführt: Amiens, Amsterdam, Braga, Cluj-Napoca, Gent, Gijon, Glasgow, Hamburg, Leipzig, Lille, Lublin, Mannheim, München, Nantes, Oulu, Riga, Straßburg, Terrassa, Turin, Utrecht, Warschau

Weitere Infos auf der Webseite von EUROCITIES.

Gib deiner Zukunft eine Stimme! Folgen Sie dem Prozess durch #cities4Europe @EUROCITIEStweet

Discover EU
DiscoverEU
29. November 2018

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Entdecke die EU und berichte als Botschafter von deiner Reise. Bis zum 11. Dezember 2018, 12 Uhr bewerben und einen Travel-Pass gewinnen.

Was ist DiscoverEU?

Bist du 18 Jahre alt? Auf der Suche nach Abenteuern? Dann mach dich bereit für eine Entdeckungsreise durch Europa mit der EU-Initiative DiscoverEU!

100 480 junge Menschen haben an der ersten Bewerbungsrunde im Juni 2018 teilgenommen, wovon mindestens 15 000 einen Travel-Pass erhalten haben. Auf dem DiscoverEU-Factsheet findest du alle wichtigen Infos. Lass dich von den DiscoverEU-Reiseberichten inspirieren!

In der zweiten Bewerbungsrunde von Donnerstag, den 29. November um 12.00 Uhr (MEZ) bis Dienstag, den 11. Dezember um 12.00 Uhr (MEZ) erhalten mindestens 12 000 junge Menschen die Chance auf eine Reise durch Europa.

Du wirst vor allem mit dem Zug unterwegs sein und dabei Europas atemberaubende Städte und Landschaften kennenlernen.

Mit dem Travel-Pass darfst du aber auch Busse oder Fähren benutzen, damit du bis in die hintersten Winkel unseres Kontinents vordringen kannst. In Ausnahmefällen und wenn keine anderen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen, sind sogar Flugreisen erlaubt. So können auch junge Menschen teilnehmen, die in entlegenen Gebieten oder auf Inseln leben.

Europas Kulturerbe lässt sich auf vielerlei Art entdecken. Besuche zum Beispiel eine Kulturhauptstadt Europas (welche zwei Städte sind das eigentlich 2018?). Geh auf eines der vielen Festivals oder zu Kunstaufführungen. Oder vielleicht schlenderst du lieber durch ein Museum oder bist in einem Naturpark unterwegs? Du hast die Qual der Wahl!

Das ist deine Chance, um die Vorteile der Reisefreiheit zu nutzen, Europas Vielfalt zu erleben, seinen kulturellen Reichtum zu genießen, neue Freundschaften zu schließen und dich selbst besser kennenzulernen.

Wer kann sich bewerben?

Du kannst dich bewerben, wenn du

  • am 31. Dezember 2018 18 Jahre alt bist, d. h. zwischen dem 1. Januar 2000 (einschließlich) und dem 31. Dezember 2000 (einschließlich) geboren bist;
  • die Staatsangehörigkeit eines Landes besitzt, das zum Zeitpunkt des Vergabebeschlusses (voraussichtlich Mitte Januar 2019) Mitglied der Europäischen Union ist;
  • auf dem Online-Bewerbungsformular die Nummer deines Personalausweises oder Reisepasses korrekt angegeben hast.

Solltest du ausgewählt werden, darfst du deine Reise nur antreten, wenn du:

  • deine Reise in einem Land beginnst, das zum Zeitpunkt des Vergabebeschlusses ein Mitgliedstaat der Europäischen Union ist;
  • für einen Zeitraum von einem Tag bis zu 30 Tagen unterwegs sein möchtest;
  • zwischen dem 15. April 2019 (frühester Abreisetermin) und dem 31. Oktober 2019 (letzter Rückreisetermin) reisen möchtest;
  • mindestens ein anderes Land besuchen möchtest, das zum Zeitpunkt des Vergabebeschlusses Mitglied der Europäischen Union ist;
  • bereit bist, als Botschafter/in über DiscoverEU zu berichten.

Wann und wie kann ich mich bewerben?

Die neue Bewerbungsrunde startet am Donnerstag, den 29. November um 12.00 Uhr (MEZ) und endet am Dienstag, den 11. Dezember um 12.00 Uhr (MEZ).

Du musst einige Angaben zu deiner Person und zur Vorbereitung deiner Reise machen. Du musst fünf Quizfragen beantworten, die alle mit der europäischen Kultur und Vielfalt und den EU-Jugendinitiativen zusammenhängen. Abschließend musst du eine Stichfrage beantworten, um der Kommission für den Fall, dass es mehr Bewerbungen mit richtigen Antworten als Travel-Pässe gibt, die Erstellung einer Rangfolge zu ermöglichen. Sobald die Bewerbungsfrist beginnt, erscheint oben rechts auf dieser Seite die Schaltfläche „Jetzt bewerben“ – mit einem Klick darauf geht‘s los.

Das Factsheet liefert alle notwendigen Informationen. Noch mehr Informationen gibt es auf der Website.


Kann ich mit meinen Freunden reisen?

Beim Ausfüllen deiner Bewerbung kannst du vier Freunde zu deiner Gruppe einladen (maximale Gruppenstärke: fünf Personen). Du füllst das Formular aus, nimmst am Quiz teil und beantwortest die Stichfrage. Beim Einreichen deiner Bewerbung erscheint ein Code, den du an die anderen Gruppenmitglieder weiterleiten musst. Mit dem Code müssen sich die anderen Gruppenmitglieder auf dem Europäischen Jugendportal registrieren und persönliche Angaben machen. Alle Gruppenmitglieder müssen 18 Jahre alt sein

Achtung: Es könnte sein, dass du einen Travel-Pass erhältst, aber die anderen Gruppenmitglieder nicht. Das kann passieren, wenn sie sich erst nach dem Ende der Bewerbungsfrist auf dem Europäischen Jugendportal registriert haben.

Du kannst natürlich auch mit den anderen DiscoverEU-Reisenden Treffen vereinbaren und Reisepläne schmieden! Die DiscoverEU-Facebookgruppe bietet dazu Gelegenheit.

Flexible oder feste Reisebuchung – worauf ist zu achten?

Wenn du ausgewählt wirst, musst du ein Online-Buchungsformular ausfüllen. In diesem Formular kannst du wählen, ob du deine Reise flexibel oder fest buchen möchtest. Wo liegen die Unterschiede?

Flexible Reisebuchung 

Deine Reisedaten bleiben flexibel. Der Travel-Pass hat trotzdem ein Anfangsdatum. Ab diesem Anfangsdatum ist der Travel-Pass einen Monat gültig.


Du kannst über einen Zeitraum von einem Monat reisen und zwar an einer bestimmten Anzahl von Reisetagen (das heißt, du kannst eine bestimmte Anzahl von Reisetagen im Zug verbringen). Mit der flexiblen Option kannst du in viele EU-Länder reisen!

Die Reisetage können aufeinanderfolgen oder über den gesamten Reisezeitraum verteilt werden. In manchen Zügen musst du reservieren, zum Beispiel in Hochgeschwindigkeitszügen und Nachtzügen.

Die Europäische Kommission übernimmt keine zusätzlichen Kosten für Reservierungen.

Feste Reisebuchung 

Du musst feste Reisedaten und Reiseziele wählen, die nach dem Abschicken des Buchungsformulars nicht mehr geändert werden können.

Du darfst bis zu zwei Länder besuchen, die zum Zeitpunkt des Vergabebeschlusses Mitglied der Europäischen Union sind. Das Land, in dem du deine Reise beginnst, und die Länder, die du auf der Reise durchquerst, zählen nicht dazu.

Es gilt ein Reisekostenbudget von 260 Euro, das nicht überschritten werden darf. Du solltest also vorher überschlagen, ob deine gewünschte Reiseroute das Budget nicht sprengt.

Praktische Tipps und Berichte findest du hier.

Was erwarten wir von dir?

Als Botschafter/in für DiscoverEU berichtest du über deine Reiseerlebnisse, zum Beispiel auf den sozialen Medien wie Instagram, Facebook oder Twitter unter #DiscoverEU. Du kannst auch einen Vortrag in der Schule oder in deiner Gemeinde halten. Bei unserem Foto-/Videowettbewerb #DiscoverEU photo/video #Competition kannst du tolle Preise gewinnen. Lass dich von den Fotos und Videos der letzten Runde inspirieren! Egal ob du ausgewählt wirst oder nicht – vergiss nicht der DiscoverEU-Facebookgruppe beizutreten!

Europa liegt dir zu Füßen. Mach den ersten Schritt!

Achtung: Wenn du 2018 bereits mit DiscoverEU unterwegs warst (in der ersten Runde), darfst du dich für diese Runde nicht bewerben.
Bewerbungen von jungen Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind willkommen. Sie erhalten umfangreiche Informationen und Tipps, und die Kosten für besondere Hilfeleistungen (Begleitperson, Blindenhund usw.) werden gegebenenfalls übernommen.

Factsheet
 

RGRE-Delegiertenversammlung
RGRE-Delegiertenversammlung 2018 in München
22. November 2018

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Rund 300 RGRE-Delegierte diskutierten vom 19. bis 20. November in München über kommunale Europaarbeit.

Kommunen im EUROPA der Kommunen

Vom 19. bis 20. November kamen rund 300 Delegierte im Namen der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe zusammen.

Kommunen wollen in wichtigen Europafragen mitgestalten

Unter dem Motto „Kommunen im EUROPA der Kommunen“ diskutierten die Abgesandten aus den Mitgliedskommunen und Mitgliedsverbänden in verschiedenen Workshops zentrale Fragen der kommunalen Europaarbeit. Mit dabei waren auch Vertreterinnen und Vertreter von Europäischer Union, Bund und Kommunen sowie aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. 

  • Im ersten Workshop „Europa vor Ort – Kommunale Europaarbeit zwischen knappem Budget und Bürokratie“ ging es um die Organisation der Europaarbeit sowie um europäische Fördermöglichkeiten für Projekte in den deutschen Städten, Landkreisen und Gemeinden gehen.
  • Im zweiten Workshop „Kommunale Partnerschaften – Ein Modell von gestern oder wichtiges Instrument gerade in politisch schwierigen Zeiten?“ wurde die Frage diskutiert, wie Städtepartnerschaften zukunftsfähig gestaltet werden können. Angesichts der globalen Herausforderungen, vor denen die Kommunen heute stehen, nahm der Workshop neben den europäischen Partnerschaften auch das weltweite Engagement der deutschen Kommunen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit in den Blick. 
  • Um den Einfluss der Kommunen in Europa und die Beteiligungsmöglichkeiten an der EU-Politik ging es im dritten Workshop unter dem Motto „Die Kommunen auf der europäischen Bühne – wie gelingt die kommunale Interessenvertretung in Brüssel?“

Europa und die Jugend - die Jugend in Europa

Auch die Sichtweisen junger Menschen wurden bei der Delegiertenversammlung gehört. Jugendliche der Mittelschule an der Cincinnatistraße, der Städtischen Wilhelm-Busch-Realschule, der Städtischen Wilhelm-Röntgen-Realschule, des Städtischen Adolf-Weber-Gymnasiums, der Städtischen Fachoberschule für Gestaltung sowie der Städtischen Berufsschule für Großhandels- und Automobilkaufleute präsentierten sich in herausragender Weise beim Workshop „Europa und die Jugend – die Jugend in Europa“. In der Diskussion mit Delegierten der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) positionierten sie sich zu den Themen Bildung, Digitalisierung, Umweltschutz, Integration und Migration, Klimaschutz und Partizipation. Sie forderten unter anderem

  • ein einheitliches europäisches Pfandflaschen-System
  • freies, schnelles und kostenloses Internet
  • mehr Geld für Projekte gegen Kinder- und Altersarmut
  • Gleichberechtigung von Fußgänger*innen, Fahrrädern und Autos
  • individuelle Integrationsverträge für Neuankommende sowie 
  • Austauschmaßnahmen mit Erasmus+ an allen Schulen

Wahlen zu den Gremien des RGRE

Als oberstes Organ der Deutschen Sektion des RGRE hat die Delegiertenversammlung auch die personellen Weichen für die Zukunft des Verbandes stellen. So haben die Delegierten die neuen Mitglieder des Hauptausschusses gewählt, die im Anschluss an die Versammlung ein neues Präsidium einsetzen. Vor allem wurden mit dem Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup der Präsident der Deutschen Sektion des RGRE und mit dem Oberbürgermeister Dr. Frank Klingebiel aus Salzgitter der Vizepräsident gewählt. Neu besetzt wurde zudem der Deutsch-Französische Ausschuss, der Deutsch-Polnische Ausschuss und der Ausschuss für kommunale Entwicklungszusammenarbeit.

Münchner Erklärung der RGRE-Delegiertenversammlung

Im Rahmen der Delegiertenversammlung am 19./20. November 2018 hat die die Deutsche Sektion des Rates der Gemeinden und Regionen eine Münchner Erklärung abgegeben, die Sie hier in vollständiger Länge downloaden können.

Über den RGRE

Der RGRE ist eine europaweite Organisation der kommunalen und regionalen Gebietskörperschaften. In ihm sind 60 nationale Kommunalverbände aus 41 europäischen Ländern (Sektionen) zusammengeschlossen. Der RGRE repräsentiert auf diese Weise in ganz Europa etwa 150.000 kommunale Gebietskörperschaften. Die Deutsche Sektion des RGRE ist in den Führungsgremien des europäischen Dachverbandes (Europäischer Hauptausschuss, Exekutivbüro) vertreten und arbeitet in den Arbeitsgruppen mit. Die Landeshauptstadt München ist Mitglied im RGRE. Der Fachbereich Europa im Referat für Arbeit und Wirtschaft hat die Delegiertenversammlung 2018 auf Wunsch des Stadtrats nach München geholt und den Tagungsablauf organisiert.