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#whatishome
MIND. Migration. INterconnectedness. Development.
18. Oktober 2018

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flowconcept
MIND ist ein von der Europäischen Kommission auf drei Jahre finanziertes Projekt. 

Zwölf Organisationen, eine Vision

Das Projekt MIND wird umgesetzt von zwölf Caritas-Organisationen in elf EU-Mitgliedsstaaten: Österreich, Deutschland (Bayern), Bulgarien, in der Tschechischen Republik, den Niederlanden, Belgien, Italien, Portugal, der Slowakei, Slowenien und Schweden. Außerdem wirkt Caritas Europa als Dachorganisation mit. Ziel ist es gemeinsam mit den Partnern mehr Aufmerksamkeit auf Prozesse in der Entwicklungshilfe und das Wissen um nachhaltige Entwicklung zu lenken.
 
Projektinhalt in Bayern:

Migration und universelle nachhaltige Entwicklungen stehen miteinander im Zusammenhang. Viele Menschen müssen wegen Krieg, Verfolgung, extremer Armut oder den Folgen des Klimawandels ihre Heimat verlassen. Die UN hat mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) Leitsätze herausgegeben, mit denen jeder Einzelne von uns bereits im Kleinen beginnen kann. Wir möchten mit unserem Projekt zu einer positiven Stimmung beitragen und mehr Wissen in Hinblick auf Entwicklungsarbeit innerhalb der europäischen Bevölkerung generieren.
 
Im Rahmen dieses Projekts plant der Landes-Caritasverband Bayern im Herbst 2018 eine Kampagne in den sozialen Medien, um die Aufmerksamkeit in Deutschland auf die Zusammenhänge zwischen Migration und nachhaltiger Entwicklung zu lenken. Der Titel der Kampagne lautet „What is Home?“. Für den Kampagnenzeitraum (September bis November 2018) aber auch darüber hinaus, sind wir auf der Suche nach Vernetzung und Kooperation: zum individuellen Austausch, für gemeinsame Veranstaltungen und natürlich Vernetzung in den sozialen Netzwerken.
 
Der Landes-Caritasverband ist auf Facebook und Instagram zu finden. Darüber hinaus twittert unser Pressesprecher. 
 
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Mehr zum MIND Projekt und der Kampagne finden Sie unter www.caritas-bayern.de/mind und unter whatishome.eu

Die Kampagne: Was ist für dich Heimat?

Mitmachen erwünscht:

  • Teile ein Foto oder Video mit den Hashtags #WhatisHome und #CaritasBavaria auf Instagram oder Facebook und erzähl der Welt, was für dich Heimat ist.
  • Oder gib ein politisches Statement ab, indem du hier die europäische Bürgerinitiative mitunterzeichnest. 

Projektziele MIND allgemein: Aufmerksamkeit schaffen

Das Projekt soll zu einer positiven Stimmung beitragen und mehr Wissen in Hinblick auf die Entwicklungsarbeit innerhalb der europäischen Bevölkerung generieren. Deswegen werden Orte der Begegnung geschaffen, in denen Menschen die Möglichkeit haben, die komplexen Zusammenhänge von Migration und nachhaltiger Entwicklung greifbar zu erleben und zu verstehen. Die Veranstaltungen, die im Laufe des Projekts organisiert werden, werden gestaltet mit Respekt, Würde und Menschlichkeit. 

Folgende konkreten Ziele möchten die Projektinitiatoren während der Laufzeit des MIND-Projekts (Oktober 2017 - September 2020) erreichen:

  1. Die Bevölkerungen der teilnehmenden Partnerländer sollen ein vertieftes Verständnis für nachhaltige Entwicklung und Migration haben und die Rolle der Europäischen Union als Treiberin in Entwicklungszusammenarbeit kennen.
  2. Staatliche Einrichtungen, CSOs, Individuen und weitere Akteure der Entwicklungszusammenarbeit sollen sich verstärkt an der Bekämpfung von Fluchtursachen wie Hunger und Armut, dem Klimawandel, bewaffneten Konflikten oder dem Fehlen von politischer Teilhabe engagieren. MigrantInnen sollen als Akteure nachhaltiger Entwicklung angesehen werden.

Die Jugend im Zentrum der Aktivitäten

Im Verlauf der kommenden drei Jahre werden EntscheidungsträgerInnen und AkteurInnen von Entwicklung, als auch die deutsche Öffentlichkeit mit der Kombination aus Advocacy Arbeit und Kampagnenaktivitäten erreicht und bewegt. Dabei sollen vor allem junge Menschen durch das starke youngcaritas Netzwerk als zentraler Baustein involviert werden. Viele der kommenden Aktionen werden von, für und mit Jugendlichen gestaltet und umgesetzt. Als BrückenbauerInnen innerhalb unserer Gesellschaft wirken sie im MIND-Projekt als MultiplikatorInnen mit.